solskin
Rom und Zeit zuhause

Hey meine Lieben,

jetzt da ich in Arhus zurück bin wollte ich mich direkt dran machen einen neuen Eintrag zu verfassen, damit ich es nicht wieder vergesse oder vor mir her schiebe .

Also, erstmal: die Zeit in Rom war echt toll. Endlich mal wieder die Sonne gesehen zu haben und Temperaturen über 10 Grad - alleine das war die Reise wert. Aber natürlich auch Dany mal wieder zu sehen  Danke nochmal für die perfekte Fremdenführerin und Begleitin in den vier Tagen! In Rom angekommen würde ich auch direkt von dem leichten Chaos begrüßt, das in der ganzen Stadt vorherrscht. Keiner wusste so recht von welchem Band unsere Koffer kommen sollte und Dany musste erstmal suchen, wo ich denn ankomme... Aber wir haben uns dann doch noch gefunden und mein Koffer kam tatsächlich von dem Band an dem ich stand. Also die erste Hürde war geschafft. Dann ging es erstmal zu Dany nach Hause, wo ich direkt genötigt wurde mit ihrem Mitbewohner Italienisch zu sprechen - gott, hab ich viel vergessen, weiß gar nicht wie ich jemals mein Diplom bestehen soll. Aber die Tage in Rom hab ich doch irgendwie überlebt. Nach dem ersten italienischen Kaffee und selbstgemachter Pasta (die wir auf dem Balkon genießen konnten) bin ich mit Dany und Aleks (eine andere bamberger Studentin, die auch mit Dany zusammen wohnt)zur ersten Sightseeingtour aufgebrochen. Als erstes stand eine der vier Patriachialkirchen Roms auf dem Programm: Santa Maria maggiore. Die haben wir allerdings nur von außen besichtigt und sind direkt weiter zum Colosseum. Das wirkt, obwohl es inmitten von vielbefahrenen Straßen liegt, dann doch recht beeindruckend. Aber natürlich wahnsinnig überlaufen mit Touristen. Anschließend sind wir auf den Palatin hochgelaufen, das ist einer von Roms sieben Hügeln. Leider kamen wir zu spät um noch den Bereich besichtigen zu können, in dem die alten, kaiserlichen Villen zu bestaunen sind. Also mussten wir uns mit dem Forum Romanum zufrieden geben. Böse gesagt liegen dort einfach nur ganz viele Steinhaufen und Säulen herum. Aber es ist trotzdem noch schön zu sehen, dass einige der alten Tempel heute noch, in Teilen oder ganz, erhalten sind. Weiter ging es dann zum Circus Maximus, der heute allerdings einfach nur eine große, elipsenförmige Grasfläch ist. Aber immerhin sollen da auch "Ben Hur" und andere römische Filme gedreht worden sein.. Als letztes für diesen Tag sind Dany und ich noch zum Bocca della verità und zum Katzenforum gelaufen. Das Katzenforum ist ein alter Tempel in mitten der Stadt wo heute eine ganze Kolonie von Katzen lebt, die auch bewacht und gefüttert werden. Entstanden ist diese Kolonie durch dort, am Tempel, ausgesetzte Katzen, die dann da geblieben sind. Die Katzen können theoretisch überall hin, aber sie bleiben, aus Überlebensinstinkt vielleicht, innerhalb der Mauer des alten Tempels, denn sollten sie dort raus kommen ist die Gefahr groß, das sie überfahren werden könnten. Auf dem Weg dorthin sind wir dann auch noch beim Vaterlanddenkmal und beim Kapitolsplatz vorbeigekommen, der auf einem anderen der sieben Hügel liegt; auf dem Kapitol und in seiner heutigen Form von Michelangelo entworfen wurde. Wir haben dann in Trastevere, ein sehr netter Stadtteil Roms mit den meisten Kneipen und Restaurants, zu abend gegessen. Anschließend ging es noch zum Campo de'Fioriwo wir Michael und noch 2 andere deutsche Exchange students getroffen haben.   Der nächste Tag war der letzte Sonntag im Monat und so entschlossen wir uns das vatikanische Museum und die Sixtinische Kapelle anzugucken (jeden letzten Sonntag im Monat ist dort nämlich der Eintritt umsonst). Bis wir jedoch dorthin kamen, haben wir uns erstmal mehr als eine Stunde angestellt. Und wir hatten wirklich recht viel Glück, 20 min später und wir wären nicht mehr reingekommen. Also sind wir in recht zügigem Tempo durch das vatikanische Museum gerannt um noch zur Sixtinischen Kapelle zu kommen... Es gibt dort wirklich fantastische Gemälde, Mosaiken, Statuen und Gobelin. Aber vieles ist auch einfach nur überladen und viel zu viel. Genauso die Sixtinische Kapelle: sie ist wirklich ganz schön aber auch eigentlich viel zu viel.... ausserdem definitiv viel zu viele Menschen. Als wir wieder, ganz glücklich nicht erdrückt worden zu sein, aus dem Museum heraus waren hatten wir uns definitiv eine tolle italienische Pizza verdient. Die war wirklich gut!. Abtrainiert haben wir uns die im Anschluß, da sind wir nämlich auf die Kuppel des Petersoms hochgestiegen: 501 Stufen rauf und auch wieder runter, also insgesamt 1102 Stufen....... durch enge Gänge, vor uns Omis, die die Treppen nicht weiter hochgekommen sind und alles aufgehalten haben und hinter uns quengelnde, italinische 10jährige!!!!!! Aber der Ausblick war echt fantasisch. Zum Petersdom selber muss ich allerdings auch wieder sagen: nen bisschen weniger, wäre echt schön gewesen. Auch wenn er natürlich echt beeindruckend ist. Weiter ging es dann zur Kirche Santo Paolo fouri le Mura, die auch eine der vier Patriachialskirchen ist und durch ihre Leer besticht.   Am nächsten Tag ging es dann weiter mit der Sightseeingtour, diesmal allerdings mit Aleks, weil Dany noch ihre letzte Prüfung bestehen musste. An diesem Tag habe ich dann eigentlich alle anderen, bislang nicht gesehenen Plätze und Brunnen und Denkmäler besichtigt. ANgefangen mit dem Campo de'Fiori (den ich ja bislang nur abends gesehen hatte), dem Piazza Navona, auf dem auf Berninis Vierströmebrunnen zu sehen ist (der leider gerade restauriert wurde) und dem Piazza della Republica, wo auch Michelangelos schöne Kirche "Santa Maria degli Angeli" zu finden ist (die wirklich mit schönem roten Marmor ausgestattet ist und von der man von außen nicht diese Pracht erwartet). Weiter ging es dann zum Pantheon und zum Trevibrunnen, der wahnsinnig beeindruckend ist. Natürlich auch noch zum Piazza di Spagna, der bei uns Deutschen eher als die Spanische Treppe bekannt ist, eben weil an den Platz einegroße Treppe angrenzt auf der man herrlich in der Sonne sitzen kann und die abend auch zum belebten Treffpunkt wird. Anschließend sind wir zum Piazza del Poplo gewandert, der vom Pinciohügel herunter sehr sehr schön zu bewundern ist. Als letzte Seenswürdigkeit für diesen Tag stand dann wiedermal eine der Patriachialkirchen auf dem Programm, diesmal San Giovanni in Laterano, in der alle 12 Apostel überlebsgroß aus weißem Marmor zu finden sind. Abends ging es dann, diesmal wieder zu dritt, auf Michaels Party, denn mit diesem Montag waren dann alle deutschen Exchange students mit ihren Prüfungen fertig.    Am letzten Tag ging es dann nochmal mit Dany los, diesmal zum einkaufen und einfachen Bummel durch Rom. Einkaufen kann man wirklich recht gut in Italien . Um noch ein bisschen Kultur zu machen an diesem Tag waren wir in einem Kapuzinerkloster, in dem die Möche Kunst aus den Knochen der Verstorbenen herstellen. Ist ein bisschen markaber diese Kunst, aber naja wem es gefällt. Ausserdem hab ich an diesem Tag das beste Eis Roms testen können, bei einem Eiscafe, das 130!!!!! verschiedene Eissorten hatte. Gewundert hat mich, dass man in ganz Rom und fast auf jedem Platz ägyptische Obelisken finden kann. Aber da sieht man mal, dass Rom und Ägypten schon immer einen besonderen Draht zueinander hatten. Um den letzten Abend gebürend ausklingel zu lassen sind wir zu dritt nochmal in eine sehr schöne kleine Pizzeria, in dem Stadtteil, in dem Dany und Aleks wohnen, gegangen. Am MIttwoch morgen ging es dann leider schon viel zu früh wieder zum Flughafen. Wo mich allerdings noch eine unangenehme Überraschung erwartete... Ich hatte nämlich, wie ich am Checkin feststeltte meinen Rückflug für einen Monat später gebucht.Ich glaub das muss einem erstmal passieren-ab jetzt werd ich immer fünfmal die Daten kontrollieren bevor ich buche. Glücklicherweise hatte ich mich gegen eine Billigfluglinie entschieden und konnte so für relativ wenig meinen Rückflug umbuchen. Sonst hätte ich wohl noch ein bisschen in Rom bleiben müssen. Aber der Flughafen ist wirklich nur ein großes Chaos-kein Vergleich zu jeglichen europäischen Flughäfen von denen ich bislang geflogen bin. Aber trotzdem: ich habe den Kurztrip nach Rom wahnsinnig genossen, auch wenn ich feststellen musste, dass ich in dieser Großstadt nicht wirklich leben könnte.

Die Zeit zuhause danach war auch sehr angenehm und erholsam. Es ist doch immer wieder schön nach hause zu kommen und von meiner Mama umsorgt zu werden . Und ich fand es sehr sehr schön, dass ich viele von euch wiedersehen konnte, auch wenn natürlich trotzdem viel zu wenig Zeit war. ABer ich tröste mich damit, dass bis Mai/Juni ja gar nicht mehr sooo lange Zeit ist.

 Fühlt euch alle umarmt, ich vermiss euch

8.3.08 20:13


Brüssel

Hey ihr Lieben,

 ich komme gerade von meiner nächsten Reise zurück: brüssel. Ja ich weiß, dahin wäre ich von zuhause schneller gekommen - von hier waren es nämlich 15!!!!!!! Std Busfahrt aber es war eben hier von der ASB aus organisiert. Ist die gleiche Reise,die ich im Oktober eigentlich schon machen wollte, da aber absagen musst.     STart war Mittwochnacht und die Nacht im Bus war ganz schön schlimm, der ist einfach nicht zum schlafen gemacht dementsprechend waren wir alle etwas fertig als wir in Brüssel ankamen. Wir konnten aber leider trotz allem noch nicht in unsere Zimmer. Also bin ich mit WOlfgang (dem anderen Deutschen und eigentl auch dem einzigen aus dem zweiten semester) erstmal in die stadt gegangen und haben uns einen ersten Überblick über die Stadt verschafft. Ich muss wirklich sagen, Brüssel ist eine schöne Stadt, eine Mischung zwischen altem und neuem. Der Innenstadtkern ist, ganz besonderes der "Grand Place" gebrägt durch alte Gildehäuser, während es in den Aussenbereichen vermehrt große, moderne Bürohäuser gibt. Unser erster Programmpunkt an diesem Tag war dann das EU-Parlament. (Einer der Gründe warum diese Reise so interessant für mich war, waren die Besuche im EU Parlament und in der Kommision, wann kann man dieses Institutionen schon mal besichtigen) Wir haben zuerst eine allgemeine Einführung zur EU und einen Vortag über das Parlament bekommen und sind dann noch weiter in den Plenarsaal gegangen. Ist schon beeindruckend. Der ABend verlief, auf Grund von fehlendem Schlaf sehr ruhig. ABer ich habe das belgische Nationalsessen: Muscheln mit Pommes und einem belgischen Bier gekostet. Eigentlich wirklich gut, auch wenn ich die KOmbi mit den Pommes immer noch etwas strange finde, ausserdem ist mir das belgische bier zu stark. Am Freitag ging es dann schon verdammt früh zur EU Kommission wo wir den ganzen Vormittags zugebracht haben. Den Nachmittag hab ich dann mit einigen Anderen mit Sightseeing zugebracht. Es war allerdings nicht möglich alles zu sehen, weil an dem Wochenende auch der Rat der Europäischen Union tagte und von daher vieles großräumig abgesperrt war. ABer es gab dann trotzdem noch genug zu besichtigen. Ausserdem haben wir natürlich belgische Schokolade und Waffeln gegessen. Am Samstag hatten wir dann noch eine geführte Stadtführung, die unser Guide auch wirklich gut gemacht hat.

Es war echt ein schönes längeres Wochenende und sehr interessant unsere europäische Hauptstadt zu sehen.

So und übermorgen geht es dann endlich mal in die dänische Hauptstadt um Ostern zu feiern!

Ich wünsch euch auch allen schöne Ostern und fühlt euch alle umarmt.

18.3.08 18:01

















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